Strapse
Strapse - sehr erotische Strumpfhalter
Aus dem englischen übersetzt bedeutet Straps ganz profan Halter oder Bündchen, was zum Teil sogar stimmt, denn streng genommen sind Strapse nichts anderes als Strumpfhalter.
Schon die Frauen am englischen Königshof des 12. Jahrhundert trugen bunte Schnüre am Mieder an denen die Strümpfe befestigt wurden. Ursprünglich waren diese Strumpfhalter aber für Kinder gedacht, deren warme Wollstrümpfe am Leibchen festgemacht wurden.
Strapse haben schon immer die Fantasie der Männer beflügelt. Es gab Zeiten, in denen ein unbekleidetes Frauenbein als anrüchig galt. Aber ein geraffter Rock der einen Ausblick auf ein Stück nackte Haut bot, zusammen mit einem Bändchen aus zarter Spitze, galt als prickelnd und gewagt.
Ihren Durchbruch hatten die Strapse mit der Erfindung der Nylonstrümpfe. Die bequeme Strumpfhose verdrängte in den 1960er und 1970er Jahren die Strapse kurzzeitig wieder, aber in der heutigen Zeit sind Strapse als sinnliches und erotisches Accessoire in der Dessous Mode nicht mehr wegzudenken.
Es gibt viele Möglichkeiten Strapse zu tragen. In Verbindung mit einem Korsett, einer Corsage, einem Body oder zu einem Slip.
Ein eigenständiges Dessous ist der Strumpf- oder Strapsgürtel. Ob mit oder ohne Höschen getragen, bleibt der Trägerin überlassen. Im Zusammenspiel mit einem sexy BH und einem knappen String, ist ein Strapsgürtel, vielleicht aus durchbrochener Spitze, ein Höhepunkt weiblicher Raffinesse. Strapse zu schwarzen Strümpfen getragen, machen jedes Bein optisch länger und schlanker. Und welche Frau möchte nicht so verführerisch aussehen wie Marlene Dietrich als "Blauer Engel"?
Keine Braut kann auf Strapse verzichten. Es ist sehr sexy, wenn bei der Versteigerung des Strumpfbandes zarte weiße Strapse unter dem Brautkleid hervor blitzen.
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