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Netzstrümpfe

Netzstrümpfe - für endlos schöne Beine

Obwohl längst alltagstauglich, gelten Netzstrümpfe noch immer als verrucht und frivol und gehören nach wie vor zu den Accessoires des Rotlichtmilieus. Das mag daran liegen, dass Netzstrümpfe ihren ersten öffentlichen Auftritten auf den Bühnen rund um den Pariser Montmartre hatten. Ende des 19. Jahrhundert hoben die Tänzerinnen beim CanCan ihre Röcke so ungebührlich weit nach oben, das zu Begeisterung der Herren, die Netzstrümpfe sichtbar wurden. Frau in Netzstrümpfen mit rotem Strumpfband Noch heute tragen Tänzerinnen mit Vorliebe Netzstrümpfe. Das hat natürlich immer noch etwas mit Erotik zu tun, hat aber auch einen ganz praktischen Grund. Netzstrümpfe umschliessen das Bein nicht vollständig, sie sind elastisch und so kann es nicht zu einem Hitzestau kommen. Aber auch im täglichen Leben gehören Netzstrümpfe zu einem beliebten, modischen Accessoire. Jede Frau kann durch elegante Netzstrümpfe den Blick auf ihre Beine lenken. Ob nun mit den klassischen Netzstrümpfen, die an ein grobmaschiges Fischernetz erinnern oder feinmaschig und filigran. Neue Modelle haben auch ein Ajourmuster oder florale Elemente. Netzstrümpfe zeichnen sich durch einen hohen Tragekomfort aus und haben einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber normalen Strümpfen. Sie verdecken durch ihre Optik kleine Makel, wie Besenreiser oder markante Adern. Aber nur wer wirklich schlanke, relativ lange und gut geformte Beine hat, sollte Netzstrümpfe zu einem Minirock und High Heels kombinieren. Bei kurzen und nicht ganz so schlanken Beinen wirken Netzstrümpfe eher ungünstig. Ein Nachteil bei Netzstrümpfen ist, dass sie sich auf Grund ihrer Verarbeitung nicht gut anstrapsen lassen. Die meisten Modelle werden als Strumpfhose oder halterlose Strümpfe angeboten. Aber etwas darf bei Netzstrümpfen nie fehlen und das ist die durchgehende Naht.

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